Stuttgarter Bote Online

Die Online-Ausgabe des Stuttgarter Boten.

iPhone 6S Release: Apple setzt Flüchtlinge im Südwesten als Testnutzer ein

Der kalifornische Smartphone-Hersteller Apple plant laut Insidern, mehrere tausend Flüchtlinge in Deutschland mit den neuen iPhone-Modellen 6S und 6S Plus auszustatten. Die Flüchtlinge, die laut Apple-Offiziellen besonders viel Erfahrung im Umgang mit teurer und sogleich modernster Smartphone-Technologie hätten, seien für die Anlaufphase der neuen iPhone-Generation von besonderer Wichtigkeit. Von Peter Buchholtz

Stuttgart/Silicon Valley – Schon bald ist es offenbar soweit. Apple stellt die neue Generation des iPhones vor. So werde laut Insidern am Mittwoch, den 9. September, das neue iPhone 6S sowie das iPhone 6S Plus des kalifornischen Konzerns präsentiert. Das iPhone 7, auf das viele Apple-Fans bereits in diesem Herbst gehofft hatten, wird wohl erst 2016 das Licht der Welt erblicken.

Ein Flüchtling in Stuttgart bearbeitet sein Instagram-Profil.

Ein Flüchtling in Stuttgart ist sich nicht sicher, welchen Filter er bei Instagram benutzen soll.

Interne Dokumente der Apple-Zentrale in Deutschland belegen nun, dass das Unternehmen plant, mehrere tausend Flüchtlinge in Deutschland als Testnutzer für die neue Smartphone-Generation einzusetzen. So geht aus einem internen Mailverkehr, der dem Stuttgarter Boten exklusiv vorliegt, hervor, dass Mitte September bis zu 5.000 Flüchtlinge im Raum Stuttgart mit den neuen Apple-Geräten ausgestattet werden sollen. „Wohlhabende Flüchtlinge aus Nordafrika und dem Nahen Osten sind besonders geschickt im Umgang mit modernster Smartphone-Technologie und immer auf dem neuesten Stand der Technik“, so ein Auszug aus den Dokumenten, die dem Stuttgarter Boten zugespielt wurden. Daher eigneten sie sich besonders gut als Testnutzer für das teuerste Smartphone auf dem Markt.

Dirk Thürnau, Bürgermeister des Technischen Referats in Stuttgart, begrüßte die Entscheidung des kalifornischen Unternehmens. „Stuttgart ist seit jeher ein Standort, der neuester Technik den nötigen Raum bietet“, so Thürnau. Daher sei es für ihn mehr als verständlich, dass Apple gerade den wirtschaftlich starken Südwesten für die Flüchtlings-Testphase auserkoren habe. Auch für die aktuellen, dann nicht mehr benötigten Geräte der Asylbewerber habe er bereits einen Verwendungsvorschlag. „Senioren in heruntergekommenen Altenheimen und armutsgefährdete Kinder können die alten Smartphones der Flüchtlinge gut gebrauchen“, sagte Thürnau. Damit sei allen geholfen.

Auch Umschulungsangebote für Flüchtlinge, die bisher nur Smartphones der Marke Samsung benutzt hatten, seien laut Apple für die Flüchtlinge vorgesehen. Man wolle „keinen ausschließen, nur weil er sich einmal aus finanziellen Gründen für ein weniger fortschrittliches Smartphone entschieden hat“, so die Begründung.

Foto: Pabak Sakar, CC BY 2.0

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 2. September 2015 von in Deutschland.
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