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Cannabis-Gesetz der Grünen: Innenminister Gall so empört, dass er sich am Feierabendbier verschluckt

Stuttgart – Nachdem die Grünen am Mittwoch erstmalig einen kompletten Gesetzentwurf vorgelegt hatten, mit dem man die Abgabe von Cannabis-Produkten wie Haschisch und Marihuana regulieren, den Konsum entkriminalisieren und gleichzeitig den Jugendschutz stärken möchte, regt sich auch im Südwesten Widerstand gegen die neu entfachte Diskussion.

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Gall beim „Keine Macht den Drogen“-Sommerfest.

Innenminister Gall konnte am Mittwochabend seinen Augen und Ohren nicht trauen, als er von dem Gesetzentwurf hörte: „Ich habe mich spontan an meinem Feierabendbier verschluckt, als ich von der Sache Wind bekommen habe“, so Reinhold Gall. Er könne die wiederentfachte Diskussion um das Thema Cannabis nicht verstehen“, sagt Gall und ergänzt: „Wenn wir Cannabis legalisieren, dann können wir ja gleich Cannabiszelte auf dem Cannstatter Volksfest eröffnen. So weit kommts noch!“

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Reinhold Gall beim Frühschoppen.

Auch sehe er die Arbeit der Polizei in Baden-Württemberg in Gefahr. „Wenn wir nicht mehr jeden 18-Jährigen wegen einem halben Gramm Gras in der Tasche festsetzen können, was bleibt uns dann überhaupt noch?“ Wie sehr eine Legalisierung einem Land schaden kann, sieht man in der Tat am niederländischen Nachbarn. Dort funktioniert seit der Teillegalisierung nicht mehr, Wirtschaft und Demokratie ersticken förmlich im dicken Marihuana-Dunst. Gall befürchte außerdem, dass Festivals wie das Stuttgarter Hip Hop Open wieder besser besucht würden, weil keiner mehr Angst davor habe, mitten auf dem Festivalgelände von einer Zivilstreife beim Entzünden einer hochgefährlichen Marihuana-Zigarette erwischt zu werden.

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„Drogen machen abhängig und zerstören Leben.“ (Reinhold Gall, MdL)

Neueste Studien des Kuschtaler-Instituts beweisen, dass Cannabis-Konsumenten augenblicklich nach dem Konsum einen hohen Drang verspüren, Crystal Meth, Heroin oder Crack zu konsumieren. „Wenn wir eine Einstiegsdroge legalisieren, brauchen wir zuerst auch eine Ausstiegsdroge“, sagt Gall und ergänzt: „Ein Prosit, ein Prosit, der Gemütlichkeit. Ein Prosit, ein Prosit, der Gemütlichkeit.“

Von Peter Buchholtz

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14 Kommentare zu “Cannabis-Gesetz der Grünen: Innenminister Gall so empört, dass er sich am Feierabendbier verschluckt

  1. Markus Simmet
    7. März 2015

    Hauptsache saufen!! I spür keinen Drang irgendetwas anderes zu nehmen, möcht nur wissen, wie die immer auf so Scheißdrecks-Ideen kommen?

  2. Jason
    7. März 2015

    also ganz erlich ich kiffe jetzt schon seit mehreren jahren und hab noch nie andere drogen genohmen im gegensatz zu manchen freunden von mir die sich die hucke vollsuafen und keinen plan haben was überhaupt passiert ist an dem abend !! manche leute sollten einfach ihre fresse halten wenn sie keine ahnung haben von was sie überhaupt reden ! cannabis ist in mehrerer hinsicht sehr nützlich egal ob in medizin oder als baumaterial. und das ist warscheinlich das problemm das die farme industrie nie genug geld in den hals geschoben bekommt und mehrere 100000 menschen sterben durh eine medikamenten überdosis

  3. domme
    7. März 2015

    So ein Schwachsinn!!! Wir haben nur geistesabwesende eselficker in der Politik!!!
    Wenn man kifft hat man das verlangen meth und Heroin nehmen, so was behindertes hab ich echt schon lange nicht mehr lesen müssen!!!

  4. Silas
    7. März 2015

    Diese Ironie, gegen Drogen zu sein, aber mit einer der Gefährlichsten posieren.

  5. Flo Cheeva
    7. März 2015

    Das was die CDU / CSU treibt ist unterlassene Hilfeleistung im ganz großen Stil. Ich lasse mir ganz bestimmt nicht von ein paar Biertrinkern sagen ob ich mir nun ein Joint rauche oder nicht. Meine Ganze Familie und ich haben früher die CDU gewählt. Nachdem ich Sie alle aufgeklärt habe was Sie eigentlich für ein Mist in der Drogenpolitik machen und wie Sie mich kriminalisieren haben sich alle umentschieden wen anders zu wählen!
    Ich habe ADHS, bin ein Ritalin non responder. Ich habe fast alle erhältlichen chemischen Medikamente genommen auch Amphetamin Saft und Truxal, Dipiperon etc. nichts hat geholfen, ich habe bleibende Schäden bekommen und heftige Nebenwirkungen. Ich rauche seit 7 Jahren und habe so gut wie keine Probleme mehr!!! Mir wird es vom Staat unglaublich schwer gemacht. Es ist einfach Unfair!

  6. Kretschmann
    7. März 2015

    Jawoll! Wilkommen in unserer Auslegung der Demokratie, bei denen wir die wegsperren, die nicht streng unseren stupiden und verfassungswidrigen Gesetzen folgen. Ihr dummen Schafe habt uns ja schließlich gewählt, damit wir unseren faschistischen Machthunger an unbescholtenen Bürgern laben können, also beklagt euch jetzt nicht und duckt euch gefälligst! Der Wahlkampf hat begonnen! Wir müssen Stärke zeigen!

  7. UP
    8. März 2015

    klassisches beispiel, wie alkohol das hirn zerfrisst!!! anstatt die polizei auf 5g cannabis zu hetzen werden kinderschänder, frauenvergewaltiger und geistig gestörte pornographen hochgejubelt, ein trauriges land, auch weil politiker mit ihrer dummheit immer noch auf einem gepflügten feld ihren ganzen geistigen dünnschiss ausbreiten können!!!

  8. felix
    8. März 2015

    Also bitte…das ist doch Satire auf hohem Niveau. für mich hört sich das nach der Berichterstattung des postillons an. aber lädt zum schmunzeln ein… oder zum heulen.

    • Harald Walch
      11. März 2015

      Es ist eine Schande ! Das in unserem lande Regieren Leute !die von uns gar nichts vom kleinen Volk wissen aber sie lassen den Alkohol hoch leben was soll das Leute ? Man Mus nur die Statistik Studieren das Alkohol ist schlimmer , als blaue Dunst von Cannabis ! Als einer der den Trost in Alkohol ertränkt da ich in einem Ort ehrenamtlich arbeite kenne ich mich mit der problematik aus, es ist nicht einfach das die Problematik, sie verlieren alles durch den Genuss von Alkohol ! Und unsere Politiker lassen es ja hoch leben ! Aber Hallo wo sind wir hir ich wurde kriminalisiert nur weil ich Cannabis Produkte geraucht habe andere Schäden Kinder , vergewaltigen Frauen ! Verbrechen gegenüber dem Volk was ist nun schlimmer nur weil ich meinem Leben die Freiheit mir könne Cannabis Produkte zu rauchen bin ich ein Verbrecher was soll das Liebe Politiker schaut nach Amerika da geht’s ja auch es schafft Arbeitsplätze und bringt Geld in die Kassen was ihr macht ist ein Verstoß gegen die Freiheit selbst zu entscheiden was jeder aus seinem Leben macht . Ich bin für eine sinnvolle Drogen Politik ab 21 Jahr freigeben bitte Legalisierung von Cannabis Produkte jetzt es wird Zeit

  9. Peter Pipeur
    9. März 2015

    Im Prinzip bringt der Artikel es auf den Punkt: es spricht kein Argument mehr für das Verbot von Cannabis.
    Das was man noch hört ist ein Restrauschen der von Alkohol- und Korruption-Zerfressenen alten Garde.
    Es dauert eben, bis eine Generation nachwächst und eigentlich selbstverständliche Dinge umgesetzt werden…

  10. Michael
    9. März 2015

    Ehrlich gesagt saufen soll illegal werden so viele Menschen bekommen davon schaden und die jugendlichen werden mehr zu Alkoholiker und kommen schnell in anzeigen rein aber ehrlich Cannabis sollte legalisiert werden wie schlimm ist das gar nicht und es stimmt nicht das es eine einstiegsdroge ist!! Geschwätzt Hauptsache saufen meint ihr haha ihr seit der hammer

  11. Thomas
    11. März 2015

    Hehe jup das ist pure Satire 🙂 Ich bin dem Artikel auch erst auf den Leim gegangen aber er verhöhnt unsere heutige Politik einfach nur

  12. Harald Walch
    11. März 2015

    Ist doch egal ob es so ist !es ist die Wahrheit unsere Politiker saufen lieber Alkohol ! Die sollten lieber mal eine Rachen

  13. Hans
    19. Juli 2015

    Also so ein Müll habe ich lange nicht mehr gesen!!
    Her Gall setzt sich so gegen Cannabis ein aber zieht sich jeden Abend 3-4 Bier rein was soll das?

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 5. März 2015 von in Gesundheit, Stuttgart.
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