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Baugrube für Stuttgart 21 – Sandsteinplatten könnten zu altem Tiefbahnhof gehören

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Kaum zu glauben – der alte Tiefbahnhof ist laut Experten noch älter als der Kopfbahnhof

Stuttgart – Laut Fachleuten könnte es sich bei den letzte Woche Montag entdeckten Steinplatten um die Gemäuer eines historischen Tiefbahnhofs handeln. Das Landesdenkmalamt könne zwar noch nicht mit hundertprozentiger Sicherheit bestätigen, dass es sich bei den Funden um die Überreste eines Tiefbahnhofs handele, man gehe jedoch davon aus, dass es sich aufgrund der komplizierten Anordnung und extrem kostspieligen Beschaffenheit der Sandsteinplatten um ein frühes und vergessenes Projekt der Deutschen Bahn handle.

Während sich die Mitarbeiter des Landesdenkmalamts an diesem Dienstag noch nicht endgültig festlegen wollten, worum es sich bei den Funden in der Baugrube für Stuttgart 21 handle, hörte man aus der Berliner Zentrale der Deutschen Bahn bereits die Korken knallen.

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Hat doch nicht nur Leichen im Keller – Rüdiger Grube

Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG, äußerte sich gegenüber einem Redakteur des Stuttgarter Boten sichtlich erleichtert: „Endlich ist der verlorene Sohn wieder aufgetaucht. Wir freuen uns mitteilen zu dürfen, dass wir die Kosten für Stuttgart 21 dank der Verwendung des alten Gemäuers und der alten Infrastuktur um voraussichtlich 3 ‰ senken können.“

Laut einem dem Stuttgarter Boten bekannten Insider ist der alte Tiefbahnhof verloren gegangen, als der ehemalige baden-württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus zum wiederholten Male seine Mails ausmistete. Dabei hatte er versehentlich auch eine Festplatte der Deutschen Bahn formatiert, auf der die Informationen zu dem alten Tiefbahnhof gespeichert waren und die sich aus unerklärten Gründen in den Räumlichkeiten seines Anwesens befand.

Laut Bahnchef Grube war der 4-gleisige Tiefbahnhof mit einer „enormen Kapazität“ vor vielen Jahren auf Eis gelegt worden, da man Angst hatte, dass zu viele Junggesellenabschiede aus dem nicht weit entfernten Ulm an den Wochenenden die Innenstadt Stuttgarts belagern könnten. Wie sich später herausstellte war diese Maßnahme allerdings völlig zwecklos, da die Ulmer mit dem Bierbike (bei Ulmern beliebtes Verkehrsmittel, Anm. d. Red.) schneller nach Stuttgart gelangen als mit dem Regionalexpress der Deutschen Bahn.

 

Fotos: Sabrina Setaro, Bigbug21 – CC BY-SA 3.0

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 12. August 2014 von in Mobilität, Standortattraktivierung.
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