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Aus für den Ratskeller: Zahlreiche CDU- und FDP-Mitglieder von Obdachlosigkeit bedroht

Stuttgart – Nachdem am letzten Mittwoch bekannt wurde, dass der Pachtvertrag mit der Familie Brunner zum 31. März 2016 enden wird, werden die Proteste immer lauter. Mehrere Politiker und Mitglieder der CDU und FDP fühlen sich von der Stadt alleine gelassen, ja, gar stiefmütterlich behandelt. Grund dafür ist die für viele von ihnen ungewisse Zukunft durch das herannahende Aus des Ratskellers. Frank Schnittmann, Mitglied der CDU Stuttgart und Lobbyist seit der 1. Stunde, kann die Entscheidung des Gemeinderats nicht verstehen: „Wir haben doch sonst nichts. Wo sollen wir denn in Zukunft unsere Wahlparties und die FDP ihre Wahlniederlagen feiern? Wo sollen wir nach 7-8 Weinschorle die nächsten Bauprojekte beschließen? Der Ratskeller unter Führung der Familie Brunner war für uns wie ein zweites Wohnzimmer. Ich will nicht zurück zu Mama!“

Gehen zum Lachen in den Keller - die Stuttgarter CDU und FDP.

Gehen zum Lachen in den Keller – die Stuttgarter CDU und FDP.

Wer nach dem halbjährigen Umbau des Ratskellers neuer Pächter der Gaststätte wird ist noch offen. Im Herbst möchte die Verwaltung die Vermietung neu ausschreiben. Auch CDU und FDP wollen einen Entwurf einreichen. Sie möchten den Ratskeller „Zur Stuargarder Vetterleswirtschaft“ umbenennen. Auch die leckeren Kartoffelpuffer mit hausgemachtem Nepotismus werde man in der „Vetterleswirtschaft“ anbieten. Mehr wolle man vorerst aber nicht verraten.

 

Foto: Florian Straub, CC BY-SA 2.0

Ein Kommentar zu “Aus für den Ratskeller: Zahlreiche CDU- und FDP-Mitglieder von Obdachlosigkeit bedroht

  1. zarromanowski
    7. August 2014

    Was die Wenigsten wissen!
    Der Gemeinderat kennt doch schon längst den neuen Pächter – es ist Roberto Blanco, der reziprok zu seinem Nachnamen daherkommt. Blanco der bei einer Klausur-Präsentation vor dem Gemeinderat, wie immer voll überzeugen konnte, legte auch noch nach und bot ein soganntes „Zuckerle“ mit an – er will Montags, mit einem regelmäßigen „Haftungsfrühstück“, die permanenten Nichthafter im Gemeinderat von deren Überflüssigkeit überzeugen. Um ganz in der Tradition seiner Vorfahren, der Gauklersippe „Die Kokolores“ zu bleiben, schlug er ebenfalls vor, Freitag Abends, offene Kamingespräche mit anchließenden literarischen Quarkgesprächen zu verbinden. Mein Fazit, Blanco kann kommen, ob in der Besenkammer oder unter der Dusche, diesen Typen mit seinen unwiderstehlichen Ausdünstungen, muß man einfach gern haben.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 29. Juli 2014 von in Gastronomie, Politik.
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