Stuttgarter Bote Online

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TRANSIT und BERGAMO gehen getrennte Wege

Die Szene-Bars TRANSIT und BERGAMO gehen in Zukunft getrennte Wege. Nach langjähriger Zusammenarbeit hat man sich auf eine von nun an räumliche Trennung geeinigt. Streit habe es wohl keinen gegeben, lediglich kleinere Meinungsverschiedenheiten über die Nutzung der 12,3 Quadratmeter Fläche hätten laut der Gesellschafter dazu geführt, dass die geschäftlichen Beziehungen bis aufs Weitere gekündigt werden. Durch Umbaumaßnahmen, die im Laufe der nächsten Wochen eingeleitet werden sollen, wird die bisherige Fläche durch eine Wand in zwei Hälften geteilt. So wird das TRANSIT in Zukunft über keine Toiletten mehr verfügen, das BERGAMO muss auf die musikalischen Darbietungen eines DJs verzichten.

BERGAMO

Bald eine Sackgasse – das BERGAMO

Heiko Schöbinger, Geschäftsführer der Barkombination äußerte sich zu dem drohenden Aus des erfolgreichen Barkonzepts wie folgt: „Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei! Eine Bar mit zwei Ein- uns Ausgängen macht einfach keinen Sinn. Gäste mit Trachten müssen bei uns regelmäßig die Erfahrung machen, an zwei Türen abgewiesen zu werden, obwohl sie in nur einen Laden wollen. Diese emotionale Belastung können wir diesen ohnehin schon labilen Individuen nicht zumuten. Des Weiteren hoffen wir, uns auf dem Markt für Erlebnisgastronomie durch die Trennung der zwei Bars besser positionieren zu können. Das TRANSIT wird sich in Zukunft eher auf Musikinteressierte, die den ganzen Abend nur an einem Bier nippen, konzentrieren, während sich das BERGAMO zu einem Ort der Begegnung für Menschen mit einem großen Durst aber einem unterdurchschnittlichen Musikgeschmack entwickeln soll.“

Es wird sich in den nächsten Monaten zeigen, ob das Vorhaben vom Stammpublikum der Bar angenommen wird. Von der angrenzenden Bar MATAHARI, die mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hat, gab es bis Redaktionsschluss keine offizielle Stellungnahme.

 

 

Foto: P. Buchholtz

Ein Kommentar zu “TRANSIT und BERGAMO gehen getrennte Wege

  1. Peter
    3. Juni 2014

    Ich würd eine Tür zumauern, dann spart man sich nen Türsteher

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 2. Juni 2014 von in Gastronomie, Stadtleben.
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