Stuttgarter Bote Online

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SSB verbietet „Beats by Dre“-Kopfhörer in Stadtbahnen

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Zu klobig für die Stadtbahn – „Beats“-Köpfhörer

Die SSB AG beschränkt das Tragen von Kopfhörern der Marke „Beats by Dre“ in Stadtbahnen zukünftig in ähnlichem Ausmaß wie die Fahrradmitnahme. So ist ab  dem 1. Juni 2014 das Tragen der Kopfhörer in den Zeiten von Montag – Freitag, von 6:00 – 8:30 Uhr und von 16:00 – 18:30 Uhr verboten. Auf Nachfrage des Stuttgarter Boten äußerte sich Bettina Wirst, Pressesprecherin der SSB AG wie folgt: „Nach zahlreichen Beschwerden über die Größe und Sperrigkeit der Kopfhörer haben wir uns dem Thema angenommen. Testfahrten ergaben, dass ein Fahrgast mit „Beats by Dre“-Kopfhörern ca. 3mal so viel Raum einnimmt wie ein Fahrgast ohne vergleichbaren Kopfschmuck. Die Stadtbahn ist kein Verkehrsmittel, das für den Transport von solch sperrigen Gegenständen ausgelegt ist. Das ist eine Zumutung für die Fahrgäste, erst recht zu den stark frequentierten Hauptverkehrszeiten.“

Laut einer ersten Stellungnahme des „Beats by Dre Deutschland e.V.“, in dem u.a. Berühmtheiten wie Sami Khedira oder Mario Götze vertreten sind, will der Verein das Verbot auf Verstöße gegen das Diskriminierungsverbot prüfen lassen. Gegenüber des Stuttgarter Boten wollte sich bisher jedoch kein Verantwortlicher des Vereins zum geplanten Verbot der SSB äußern.

 

 

Foto: Alexander Kaiser

Ein Kommentar zu “SSB verbietet „Beats by Dre“-Kopfhörer in Stadtbahnen

  1. zarromanowski
    20. Juli 2014

    Sicherlich ist Ihnen entgangen, dass der greise Vorstandssprecher der SSB, Dr.-Ing. Kurt Knipser, in Insiderkreisen auch „der Papp-Einlocher“ genannt, die Einführung von “Beats by Dre”-Kopfhörern massiv unterstützt. Auf Nachfrage, diverser regionaler Medien, gab Knipser bekannt: “ Natürlich kann sich die SSB nicht dem digitalen Trend entziehen, auch spricht der demografische Faktor unserer Gesellschaft, ganz klar für die Einführung von etwas größeren Kopfhöhrern – denn wie bekannt ist, war Früher alles besser und im speziellen meine Ohren damals dramatisch kleiner.“ Zur Komplettierung muß man die Krankheitsgeschichte von Kurt Knipser betrachten, der schon als hirntot galt bevor er sich selbst zum König der Urologie im Katharinenhospital krönte.
    Man darf gespannt sein…

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 1. Mai 2014 von in Stadtleben.
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